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Muß ich meinem Hund ein Kalziumpräparat zufüttern und wenn ja, wie dosiere ich es richtig?

Ob und wieviel Kalizum Sie dem Hundefutter zufügen müssen, hängt von seiner Ernährung, seinem Alter und Zustand ab.
Gute Fertigfutter sind in der Regel ausreichend bilanziert, so dass hier eine zusätzliche Kalzium-Phosphorgabe eher schadet als nützt. Aber beim selbstgemachten Futter muß man vor allem Kalzium, aber auch Phosphor separat zügeben.
Kaufen Sie nach Möglichkeit ein Kalizumpräparat mit einem Verhältnis von 1,2 – 1,4 teilen Kalzium auf 1 Teil Phosphor. Da sie jedoch mit verschiedenen Vitaminen (z.B. Vitamin D) und anderen Stoffen (Zink, Magnesium) in Wechselwirkung stehen, genügt es nicht allein, auf einen ausgewogenen Kalzium-Phosphorhaushalt beim Hund zu achten, sondern die Nahrung muß insgesamt ausgewogen und abwechslungsreich sein.
Ausgewachsene Hunde benötigen etwa 100 mg Kalzium und 75 mg Phosphor pro kg Körpergewicht und Tag *).
Das ergibt bei einem Hund wie dem Eurasier je nach Gewicht zwischen 1440 mg Kalzium und 1350 mg Phosphor bei der 18 kg schweren Hündin und 2400 mg Kalzium und 2250 mg Phosphor beim 30 kg schweren Rüden.

*) Vgl. H. Meyer/ J. Zentek „Ernährung des Hundes“, 5.Auflage, Stuttgart 2005, S.114

Zuletzt aktualisiert am 21.01.2011 von Günter H. Klein-Katthöfer (Vorstandsmitglied).

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