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Die Regenbogenbrücke

 










Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben,
drum wird dieses eine Blatt allein
uns immer, immer fehlen.

 

Das durchschnittliche Alter eines Eurasiers beträgt über 12 Jahre*1). Manchmal haben wir jedoch das große Glück, dass er uns viel länger begleiten darf; manchmal jedoch auch nicht.
Der Schmerz ist groß, sehr groß, und es ist immer viel zu früh, wenn wir loslassen müssen. Gut ist es dann, wenn wir uns schon rechtzeitig Gedanken zu diesem unausweichlichen Augenblick machen konnten.

Was machen wir, wenn unser treuer Begleiter verstorben ist? Was machen wir, wenn wir mit ihm gemeinsam seinen letzten Weg zum Tierarzt gehen mussten und sollen wir ihn dann dort lassen und was passiert dann dort mit ihm?
Für viele Eurasierbesitzer kommt ein Zurücklassen ihres Weggefährten beim Tierarzt nicht in Frage. Aber was dann?

 

Gesetzliche Grundlagen

Erwartungsgemäß wird in Deutschland auch diese Situation gesetzlich und auch per Verordnung geregelt. Die gesetzliche Grundlage ist das TierNebG (Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz) welches in den meisten deutschen Bundesländern in einer eigenen Rechtsverordnung geregelt wird.
Grundsätzlich müssen verstorbene Hunde so 'beseitigt' werden, dass keine Krankheiten oder toxische Stoffe auf Menschen, Tiere, Gewässer, Boden und Futtermittel übertragen werden können und die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht gefährdet oder gestört wird.



Welche Möglichkeiten der Bestattung gibt es?

Erdbestattung

Einzelne Hunde dürfen gemäß TierNebG auf geeigneten und von den Behörden zugelassenen Plätzen begraben werden. In größeren Städten gibt es meist einen speziellen Tierfriedhof.
Darüber hinaus dürfen unsere Lieblinge auch im eigenen Garten, jedoch nicht in Wasserschutzgebieten oder in unmittelbarer Nähe öffentlicher Wege und Plätze begraben werden. Voraussetzung ist eine ausreichend tiefe Grube, bei der eine Mindestüberdeckung von 50cm Erdschicht und ein Mindestabstand zu öffentlichen Wegen und Plätzen (man spricht meistens von einem Mindestabstand von 2m) eingehalten werden muss.
Von einem Begraben Ihres Eurasiers im Wald ist dringend abzuraten, denn zum einen ist es verboten und mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt und zum anderen kann ihr Liebling von anderen Wildtieren ausgegraben werden.
Achtung: Hier kann es noch weitere Länder- oder kommunale Beschränkungen geben! Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Kommune über die für Sie gültigen Bestimmungen. In manchen Bundesländern ist das Begraben von Haustieren im eigenen Garten generell verboten oder genehmigungspflichtig.

 

Feuerbestattung

In Deutschland gibt es mehrere Tierkrematorien, die es Ihnen ermöglichen, sich in Würde und individueller Weise, von Ihrem verstorbenen Liebling zu verabschieden.
Bei einer Sammeleinäscherung wird dann die Asche meist auf einem speziellen Streubeet des Krematoriums verstreut und so der Natur zurück gegeben.
Bei einer Einzeleinäscherung erhalten Sie die Asche in einer Urne, einer Micro-Urne oder in einem Medaillon ausgehändigt und können diese zu Hause aufbewahren oder ohne weitere Auflagen auf Ihrem Grundstück beisetzen.
Die Kosten für eine Einäscherung richten sich meistens nach Hundegewicht, so dass für einen Eurasier je nach Region und individuellen Wünschen Kosten ab €150,- entstehen.

 

Weltraumbestattung

Eine eher unübliche und sehr teure Art der Bestattung, bei der ein kleiner Teil der Asche mit einer Rakete in den Weltraum geschossen wird.

 

Diamantbestattung

Aus der Asche wird unter hohem Druck und hoher Temperatur ein synthetischer Diamant hergestellt. Eine besondere Alternative im 4-stelligen Kostenbereich.

 

Tierkörperverwertung

Die Tiere, die nach der Euthanasierung beim Arzt belassen werden, werden nicht bestattet, sondern der Tierkörperverwertung zugeführt.



Hilfe, wenn Sie sie benötigen

Unterstützung finden Sie bei speziellen Tierbestattern, die sich bei Bedarf auch um die Überführung kümmern.
Informationsbroschüren über seriöse Krematorien und Friedhöfen liegen meist in den Tierarztpraxen aus oder sind auch unter www.tierbestatter-bundesverband.de zu finden.



In eigener Sache

Für die Zucht ist es sehr hilfreich, wenn Sie uns den Tod Ihres KZG-Eurasiers melden, wenn möglich die Todesursache mitteilen und unserer Zuchtbuchstelle den Ahnennachweis zwecks erforderlicher Eintragungen zukommen lassen. Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich den Ahnennachweis als Erinnerung zurück.

Zuchtbuchwesen - Heike Klein-Katthöfer
Obfunktion

Heike Klein-Katthöfer
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T: +49(0)2553- 977 685
F: +49(0)2553- 977 684



Wir wünschen Ihnen, dass Sie nach dem Verlust Ihres Lieblings die Gelegenheit haben, bald einem neuen Eurasier die Chance zu geben, eine ebenso schöne Zeit mit Ihnen verbringen zu dürfen.

*1) KZG-Statistik der verstorben gemeldeten Eurasier der letzten Jahre